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Akupunktur
Seit rund 3000 Jahren wird die Therapie mit Nadeln in China als wirksame Hilfe bei Schmerzen, Immunschwäche und funktionell bedingten Erkrankungen geschätzt. Heute hat die Schulmedizin die sanfte Heilkraft der Akupunktur als Ergänzung zu anderen Therapien in ihr Spektrum aufgenommen.

In der chinesischen Lehre wird Gesundheit von der Lebensenergie Qi bestimmt, die auf Energiebahnen, den Meridianen, durch den Körper fließt und an mehr als 700 Punkten die Hautoberfläche berührt. Strömt diese Energie harmonisch, ist der Mensch gesund. Krankheit und Schmerzen sind dagegen ein Ausdruck des Ungleichgewichts im Qi-Fluss.

Ziel der Akupunktur ist es, die gestörten Energien durch gezielte und meist schmerzlose Nadelstiche an bestimmten Punkten zu harmonisieren. Die Punkte wählt der Akupunkteur nach dem Beschwerdebild des Patienten aus, das nach eingehender Untersuchung und Befragung gewonnen wird. So wird schon nach einigen Behandlungen der Energiefluss normalisiert und die Selbstheilungskräfte des Patienten angeregt.

In der Praxis werden im Rahmen der Schmerztherapie sowohl Körper- als auch Ohrakupunktur eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Akupunktur:

Erkrankung des Stütz- und Bewegungssystems:

  • Arthrose und Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall und Hexenschuss
  • Tennisellbogen, Golferarm und Schulterschmerz
  • Kniegelenksschmerzen, Gonalgie
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Rheuma, chronische Polyarthritis
  • Fibromyalgie, Morbus Bechterew
  • Schmerzen nach Operationen
  • Sportverletzungen

Neurologische Erkrankungen:

  • Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Gesichtsnervenlähmung
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • Schwindel
  • Polyneuropathie
  • Gesichtsschmerzen ohne erkennbare Ursache
  • Morbus Parkinson
  • Restless-Legs-Syndrom (RLS)
  • Lähmungen nach Schlaganfall
  • Empfindungsstörungen

Psychische und Psychosomatische Beschwerden:

  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustand
  • Innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen
  • Stress, Überforderung
  • Ambivalenzen, Konflikte
  • Angststörungen
Lungenerkrankungen:
  • Heuschnupfen
  • Asthma
  • Bronchitis
  • Sinusitis
  • Husten, Reizhusten
  • Infekte

Herz- und Kreislauferkrankungen:

  • Blutdruckstörungen, Hypertonie
  • Durchblutungsstörungen
  • Funktionelle Herzerkranken (z.B. Herzrasen)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Kreislaufstörungen

Magen- und Darm-Erkrankungen:

  • Reiszdarmsyndrom
  • Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen
  • Gallenblasenentzündungen
  • Kolitis Ulzerosa
  • Morbus Crohn

    Urologische Erkrankungen:
  • Blasenentzündungen
  • Restharn
  • Prostatitis
  • Harninkontinenz
  • Funktionelle Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Erektile Dysfunktion 
Gynäkologische Erkrankungen:
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • Schwangerschafts-Beschwerden
  • Störungen der Regel
  • Unfruchtbarkeit, Kinderwunsch
  • Sexuelle Dysfunktionen
  • Hormonelle bedingte Erkrankungen
HNO-Erkrankungen:
  • Hörminderung, Hörsturz
  • Tinnitus
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Schwindel, Morbus Meniere
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Hals - und Mandelentzündung
Augenerkrankungen:
  • Glaukom
  • Makula Degeneration
  • Entzündungen in der Bindehaut und Netzhaut
  • Trockenes Auge
Hauterkrankungen:
  • Allergien
  • Akne vulagaris
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Herpes und Zoster
  • Schlecht heilende Wunden
Sonstige Erkrankungen:
  • Chronische Müdigkeit
  • Immunstörungen
  • Negativer Stress
  • Übergewicht
  • Rauchentwöhnung
  • Depression